Workshop gegen Rechtsextremismus am BSZ Neumarkt (2)

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Günter Kohl, Regionalbeauftragter für Demokratie und Toleranz setzt Zeichen und beeindruckt die Auszubildenden.

Das BGJ Agrar kam am 20.3. in den Genuss den Workshop von Herrn Kohl zu besuchen. Bereits zu Beginn der Veranstaltung gelang es dem Regionalbeauftragten für Demokratie und Toleranz das Publikum dank einer beeindruckenden PowerPoint Präsentation mit „Bildern rechter Gewalt“ zu fesseln. Genau diese Ausstellung gastiert übrigens im Moment im Rahmen des Antirassismus-Projektes in der Aula der Berufsschule.

Anschließend versucht Kohl den angehenden Landwirten spielerisch und provokativ das Thema Diskriminierung näher zu bringen.

Hierbei startet er mit der Interpretation der Schülernamen. Dadurch gewinnt er das Vertrauen der Schüler. Schnell stellen die Auszubildenden fest, dass kaum ein Name innerhalb der Klasse von deutschem Ursprung ist. Die meisten Namen wurden von anderen Kulturreligionen übernommen.

Zahlreiche Arbeitsaufträge für die Schüler folgten. Hierbei nutzt Kohl immer wieder die provokative und spielerische Art, welche die Klasse zum Staunen und Nachdenken bringt.

Einer der Aufträge Kohls lautete:

„Welche Eigenschaften haben Deiner Meinung nach Ausländer?

Welche Eigenschaften haben Deiner Meinung nach die Deutschen?

Kreuze max. fünf Eigenschaften an.“

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Krass! - Hauptsache Radikal

Theateraufführung des „Jungen Theater Augsburg“ begeistert Auszubildende des Beruflichen Schulzentrums Neumarkt.

Wirklich zur Sache ging es am 10.04.2018 bei der Aufführung des Stücks „KRASS“ am BSZ Neumarkt in der Turnhalle des ASV.

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„Dossier: Ronald Akkerman“

Einmal im Jahr findet am Beruflichen Schulzentrum eine Theateraufführung statt, welche unsere Schüler und Schülerinnen nicht nur begeistern, sondern auch zum Nachdenken anregen soll.
In diesem Jahr begrüßten wir am 09.März 2016 in der ASV-Turnhalle das Ensemble „Theaterspiel“ mit dem Stück „Dossier: Ronald Akkerman“.

Nachdem in den vergangenen Jahren die Themen Alkohol, Drogen und Mobbing aufgearbeitet wurden, befassten wir uns in diesem Jahr mit einer ganz anderen Thematik.
Eindrucksvoll schilderten die Schauspieler Beate Albrecht und Achim Conrad eine Geschichte, die auch heute, mehr als 20 Jahre nach dem Auftreten der Krankheit Aids, nicht an Aktualität verloren hat.
Eine berührende Geschichte über die Liebe, das Leben und das Sterben mit Aids.

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Lesereise in die Amberger Ziegelgasse

Autor Friedrich Brandl begeistert Berufsschüler

Mit dem Vortrag aus seinen Werken gelingt es Herrn Brandl die Auszubildenden zum Lesen zu animieren

Auch in diesem Schuljahr durfte die Berufsschule Neumarkt einen Schriftsteller im Rahmen der traditionellen Lesereise begrüßen. Der aus Amberg stammende Autor Friedrich Brandl fesselte mit seinen detaillierten Erzählungen aus seinem Leben und anschließender Lesung knapp 60 Schülerinnen und Schüler aus den Berufen Schreiner, Medizinische Fachangestellte und Einzelhandel.

In nur zwei Unterrichtsstunden schaffte es Brandl den Auszubildenden einen tiefgreifenden Einblick in sein Leben als Mensch vor und während seiner Zeit als Schriftsteller zu geben und aus zwei seiner Werke zu lesen. Bei der ersten Lesung aus seinem Werk „Ziegelgassler", welches von der Kindheit nach dem Krieg handelt, berichtet der Autor zwischendurch immer wieder von seiner eigenen Zeit als Kind. Durch anschauliche Beschreibungen aus der damaligen Zeit schafft es Brandl, die Jugendlichen zu begeistern.

Anschließend las der Schriftsteller aus fünf Geschichten seines Buches „Glock´n´ Roll". Spätestens bei der Geschichte aus der Zeit der Bandgründung „The Lonely Hot Boys" gelang es ihm die restliche Aufmerksamkeit der Besucher mit Hilfe von Gesang und Gitarrenklang zu gewinnen.

Die Begeisterung der Schüler konnte man direkt an den Augen und Mundwinkeln ablesen. Am Ende der Lesereise zeigte sich dies erneut, als einige der Auszubildenden auf den Autor zugegangen sind, um ihn weiter auszuquetschen. Manch Schüler erwarb sogar das ein oder andere Buch.

Dies zeigt auf alle Fälle, dass es Herrn Brandl gelungen ist, einige Jugendliche zurück zum Lesen zu bringen.

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Theater zu Besuch an der Berufsschule

Saufen-all night long

Eine durchaus bekannte Problematik bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Am 09.04.2014 war es endlich wieder soweit. Das Theaterensemble von Dominique Berg gastierte erneut an der Berufsschule. In diesem Schuljahr führten zwei Schauspielerinnen 240 Schülerinnen und Schüler die Problematik des Komasaufens mit ihrem Stück „Saufen-all night long" hautnah vor Augen.

Die Schule wählte genau dieses Stück als Thema für die diesjährige Theaterveranstaltung, weil ein Großteil der Schüler bei einer Befragung zum Thema Alkohol sagen würde:

„Saufen bis zum Umfallen - das ist in!"

Das Stück handelt von zwei 15-jährigen Mädchen. Maja, einer Ex-Berlinerin und Leo, einer Berlinerin. Kaum in Berlin angekommen, steht der Plan für Leo bereits fest. Sie weiß genau, was am Wochenende läuft. Saufen, saufen, tanzen und wieder saufen. Maja, die sich mittlerweile an das Leben auf dem Land gewöhnt hat, fühlt sich sichtlich unwohl. Kaum ist sie in Berlin angekommen, wird gebechert. Abends steht ein neuer Club namens Alive auf dem Programm, wo nach einem Facebook-Like so gut wie alle Drinks gratis sind. Leo säuft also weiter und weiter. Zwischen Alkohol und feschen Burschen erfährt Maja, dass Leos Vater trinkt, die Familie verlassen hat und ihre Mutter zu Hause ständig andere Typen anschleppt. Diese nähern sich Maja, was der Mutter offensichtlich total egal ist. Die ganze Situation enttäuscht Maja immer mehr, ihr wird alles zu viel, ihr ist schlecht, sie torkelt, ihr Kerl wird langsam zudringlich und sie will nur noch nach Hause. Schließlich kommt es vorm Club zum Streit. Leo schreit, Maja auch, Leo kotzt in die Ecke, wird dramatisch und weint. Maja will sie beruhigen, jedoch zwecklos. Sie sagt: „Wenn du meine Freundin bist, bleibt hier und lass uns feiern! Leo drückt Maja die Vodkaflasche in die Hand. Zuerst weiß Maja nicht, was sie tun soll... Aber dann trinkt sie, trinkt und trinkt. Schließlich zerspringt die Flasche auf dem Asphalt, Maja wird ohnmächtig und sinkt zu Boden.

Unfähig ihrer Freundin zu helfen, verschwindet Leo zwischen hämmernden Bässen im Neonlicht.

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Im Anschluss an das Stück folgte eine rege Diskussion zum Thema „Komasaufen". Die Schüler brachten sehr gute Beiträge und waren teils sehr geschockt, da sich in dem Stück sehr viel Realität zeigte. Viele Schüler berichteten von eigenen Erfahrungen.

Wir hoffen, dass diese realitätsnahe Aufführung, den ein oder anderen Schüler zum Nachdenken gebracht hat.

Carolin Dinauer
Fachbetreuung Deutsch

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