Am Freitag, den 5.12 2025, fand am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Neumarkt/OPf. die offizielle Amtseinführung von OStD Wolfgang Pröbster als Schulleiter statt.
Mit einem humorvollen musikalischen Auftakt überraschte die Lehrerband bei der Amtseinführung von Wolfgang Pröbster als neuem Schulleiter des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Neumarkt. Nach der Begrüßung durch Schülersprecher Enis Haliti und Alfred Scholz hielt Thomas Unger von der Regierung der Oberpfalz die Festrede. Landrat Willibald Gailler betonte die Bedeutung der Berufsausbildung für die Region und freute sich über einen einheimischen Schulleiter.
Wolfgang Pröbster stellte seine Leitlinien vor: Lernende sollen fachlich bestens ausgebildet und persönlich gestärkt in die Zukunft gehen. Grundlage sind Werte wie Respekt, Wertschätzung und Fairness sowie eine kooperative Führung – „Neues gelingt besser gemeinsam“. Sein Leitspruch: „Du da oben, sei Diener und nicht Herrscher.“ In persönlichen Worten blickte er auf seinen Werdegang zurück und dankte seiner Frau, Familie und Wegbegleitern. Für besondere Stimmung sorgten die musikalischen Beiträge: Die Lehrerband eröffnete schwungvoll, und die Musik-AG der Wirtschaftsschule – engagierte Jugendliche voller Energie – begeisterte mit mehreren Auftritten.
„Könnt ihr euch vorstellen, dass wir uns in diesem Jahr an der Aktion Geschenk mit Herz beteiligen?“ – mit dieser Frage wandten sich unsere Lehrkräfte an Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Klassen. Die Antwort kam schneller und begeisterter, als man erwarten konnte.
Viele von ihnen kannten die Aktion bereits, andere hörten zum ersten Mal davon – aber alle waren sich einig, dass sie Kindern in schwierigen Lebenssituationen eine Freude bereiten wollten.
Schülerinnen und Schüler aus allen JBI- Klassen - von der JBI 11a und b mit Frau Fteimi und Frau Foos (BFZ), JBI 10a mit Frau Eberwein (BFZ), JBI 10b und e mit Frau Panayotova (BFZ), JBI 10c mit Frau Ochsenkühn und die JBI 10d mit Herrn Berschneider bis hin zur Berufsvorbereitungsklasse JBV 10a mit Frau Wichmann – machten sich schon wenige Tage später mit großem Engagement ans Werk. Es wurde gesammelt, überlegt, sortiert, eingekauft und liebevoll eingepackt. Immer wieder kamen neue Ideen dazu: ein warmer Schal, ein Buch, ein kleines Spielzeug, ein persönlicher Gruß….
Besonders schön war zu sehen, wie sich die Jugendlichen über Klassengrenzen hinweg gegenseitig unterstützten und gemeinsam dafür sorgten, dass jedes Päckchen zu etwas ganz Besonderem wurde.
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Seit Montag, den 8.12.2025 ab 9:25 Uhr findet am Beruflichen Schulzentrum der alljährliche Weihnachtsmarkt statt. Die Schülerinnen und Schüler können sich dort mit handgefertigten Geschenkideen für das kommende Weihnachtsfest ausstatten. Die Zimmerer der Bauabteilung haben ebenso, wie die Schreiner der Holzabteilung tolle und wertige Geschenke aus Holz gefertigt. Die Metallabteilung hat schöne Werkstücke aus Metall gebaut, zum einen beispielsweise Adventskränze oder auch stilisierte Schmuckbäume, genauso wie praktische und formschöne Gegenstände zur Holzlagerung. Verköstigt werden alle Gäste durch selbstgebackene Leckereien und Bratwurstsemmeln. Zuständig sind hier die Schülerinnen und Schüler des Berufsintegrations- und Berufsvorbereitungsbereichs. Die Lose für die große Tombola werden von Schülerinnen und Schülern der Wirtschaftsabteilung verkauft.
Am Dienstag, den 9.12.2025, hat um 10:30 Uhr der stellvertretende Landrat Hr. Josef Bauer den Weihnachtsmarkt feierlich eröffnet. Der Lehrer Herr Stefan Kremerskothen hat den Tag mit seiner Gitarre und wunderbaren Stimme begleitet.
Noch bis zum Donnerstag, den 12.12.2025 findet der diesjährige Weihnachtsmarkt statt.
Auch in diesem Schuljahr fand das Berufswahlseminar für die Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsklassen für geflüchtete Jugendliche 11a und 11b statt. Die Veranstaltung wurde organisiert vom Berufsberater der Agentur für Arbeit Wolfgang Bernreuther und Viktoria Foos vom bfz Neumarkt in Zusammenarbeit mit Birgit Fteimi als Klassenleitung der beiden Klassen des Berufsschulzentrums Neumarkt. Die Veranstaltung bot den Jugendlichen eine wichtige Orientierungshilfe für ihren Einstieg in die berufliche Zukunft. Im Mittelpunkt des Seminars standen praxisnahe Informationen zu verschiedenen Ausbildungsberufen. Die Teilnehmenden erhielten die Möglichkeit, persönliche Fragen zu stellen und mit Fachleuten über ihre Interessen und Ziele ins Gespräch zu kommen. Dabei durften die Teilnehmer selbst die Hand anlegen. So arbeiteten die Schülerinnen und Schüler im Werkraum mit Beton und durften Eisen biegen. Dabei standen ihnen Ausbildungsleiter Markus Götz (Firma Klebl) und zwei Auszubildende zur Seite. In der Lehrküche wurden unter Anleitung von Bäckermeisterin Steffi Lehmeier Plätzchen gebacken und Brezen hergestellt. Bei der Firma Pfleiderer wurde gelötet und Metallteile nach Zeichnungen zusammengebaut. Dabei wurden sie vom Ausbildungsleiter Tobias Klesel und Auszubildenden unterstützt. Die Teilnahme der Auszubildenden war besonders wertvoll, konnten sie sich doch gut in die Rolle der Schüler hineinversetzen, da sie ja vor kurzem noch selbst die Schulbank drückten. Weitere Teilnehmer am Berufswahlseminar waren PEKU Folien, Zahnärztin Dr. Angela Forneck sowie die Neumarkter Akademie für Gesundheits- und Soziale Berufe. Durch ihre Unterstützung konnten die Schülerinnen und Schüler realistische Eindrücke gewinnen und erste Kontakte für mögliche Praktika oder Ausbildungsverhältnisse knüpfen. Das Berufswahlseminar zeigte erneut, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule, Arbeitsagentur, bfz als Kooperationspartnern und regionaler Wirtschaft ist.
Wolfgang Bernreuther
und Viktoria Foos
Die Außenstelle in Mühlbach, zuständig für die Ausbildung der Schornsteinfeger in Nordbayern, nimmt am Projekt "Clever Clustern" der Stiftung "Bildungspakt Bayern" teil, das die Auszubildenden konsequent, nachhaltig und dauerhaft während ihrer Ausbildung unterstützen soll.
https://www.bildungspakt-bayern.de/projekte-clever-clustern
Dafür werden die Kommunikationswege mit den Auszubildenden und auch zu den Lehrmeistern überprüft und stark intensiviert, so dass eine Betreuung auch über den Berufsschulunterricht hinaus statt finden kann.