Veranstaltungshinweise

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Industrie 4.0 Führung BMW Werk Regensburg

 

Im Presswerk werden aus sogenanntenStahl-Coils flache Stahlplatten zugeschnitten und dann von mächtigen Pressen in Fertigbauteile gepresst. Beeindruckend war der Unterschied einer älteren zu einer modernen Presse, denn diese arbeitete mit Robotern und war ein Vielfaches schneller. In der modernen Presse ist auch ein neuartiges Früherkennungssystem installiert. Dieses sammelt alle möglichen Daten durch eine Vielzahl an Sensoren und wertet diese mit Hilfe einer künstlichen Intelligenz aus, um mögliche Probleme bereits im Vorfeld zu erkennen.

Danach ging es in den Karosseriebau, hier werden bereits 98% aller Arbeiten vollautomatisch von Robotern erledigt. BMW setzt hierbei auf die Hersteller Kuka und ABB. Im Karosseriebau werden die Fertigteile aus dem Presswerk mit verschiedenen Schweiß- und Klebetechniken miteinander verbunden. Die eingesetzte Technik war sehr beeindruckend.

In der Lackiererei wurde uns der komplette Arbeitsablauf in einem Video vorgestellt. Die fertige Karosserie wird zuerst in ein KTL-Bad getaucht (Kathodischer Tauchlack), danach wird ein Füllerlack, der bereits der gewünschten Farbe ähnelt, aufgetragen. Im Anschluss daran wird das Fahrzeug mit Wasserbasislack in gewünschter Farbe lackiert und schlussendlich mit Klarlack versiegelt. Es stehen 20 Serienfarben und etwa 300 Sonderfarben zur Verfügung.

Der letzte Punkt unserer Führung war die Fertigmontage. Hier wird die Karosserie mit dem Antriebsstrang bei der sog. Hochzeit verbunden. Danach wird das Auto an einer Montagestraße fertiggestellt. BMW spricht hier vom Herzschlag von BMW, denn jeder einzelne Arbeitsschritt ist in Takte unterteilt und jeder einzelne Takt dauert 57 Sekunden. Faszinierend war, wie die benötigten Bauteile für die vielen unterschiedlich konfigurierten Fahrzeuge immer dann an das Band geliefert wurden, als Sie benötigt wurden. Die Industrie spricht hier von „just in sequence“-Lieferung. Das benötigte Montagematerial wird zum Teil von autonomen Fahrzeugen angeliefert.  Auch in der Montage werden kollaborative Roboter eingesetzt. Für uns war die Führung sehr beeindruckend und interessant.

Vielen Dank an BMW Regensburg und das Team, welches geduldig alle Fragen beantwortet hat!

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Theaterfahrt der Berufsintegrationsklasse nach Regensburg

Am Freitag, 29.02.2019 machte sich fünfzehn Schüler der Berufsintegrationsklasse  mit ihren Lehrerinnen Frau Fteimi und Frau Bucher auf den Weg nach Regensburg.  Ziel war das Theater Regensburg.

Kurz nach der Ankunft  in Regensburg, haben wir in der Bahnhofshalle den Fraktionsvorsitzenden der EVP im Europäischen Parlament Manfred Weber getroffen, der sich freundlicher Weise für ein Gruppenfoto mit den Schülern zur Verfügung stellte.

K640 Gruppenbild mit Manfred Weber

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Menschenrechte und Religionsfreiheit

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Am 18. März  begrüßte der Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums Neumarkt Herrn Pastor Greve von der Organisation "Open Doors" zu einem Vortrag, der sich mit der Verfolgung von Christen befasste.

Open Doors ist ein internationales überkonfessionelles christliches Hilfswerk evangelikaler Prägung, das sich in über 60 Ländern der Welt für Christen einsetzt, die aufgrund ihres Glaubens diskriminiert oder verfolgt werden.

Nachdem Herr Greve die Organisation "Open Doors" vorgestellt hatte, berichtete er von einer wachsenden religiösen Intoleranz auf der Welt, die den Weltfrieden bedrohe. Wo Religionsfreiheit sei, sei der größere soziale Friede. Gebe es keine Religionsfreiheit, gebe es keine Meinungsfreiheit und keine Versammlungsfreiheit.

Autoritäre Regierungen würden daneben, unabhängig von der jeweiligen Staatsreligion, einen totalen Anspruch auf ihre Bürger und deren Loyalität erheben. Christen, die ihren Glauben ernst nähmen, würden sich aber aus ihrem Glauben heraus nur Gott vollständig unterwerfen. Das mache sie zur Zielscheibe intoleranter Systeme.

Greve appelierte an die anwesenden Schüler sich für die Einhaltung von Menschenrechte einzusetzen und befürchtete, dass der religiöse Nationalismus weltweit auf dem Vormarsch sei. Anhand einzelner Schicksale in verschiedenen Ländern verdeutlichte er die religiöse Verfolgung. So sei in Indien die hindu-nationalistische Regierung von Premierminister Narendra Modi nicht grundsätzlich gegen Christen, auch wenn die 64 Millionen Christen bis 2021 verschwunden sein sollen, sondern die Partei gebe vielmehr ein bestimmtes Denkmuster vor, das zu immer aggressiver auftretenden Extremisten führe und damit zur Christenverfolgung.

Die Zahl von 200 Millionen verfolgten Christen weltweit, die Herr Greve während seines Vortrages für das Jahr 2018 nannte, 2014 seien es noch 100 Millionen gewesen, relativierte sich allerdings, als ein Zuhörer den von Greve angeführten Weltverfolgungsindex,  eine Rangliste der 50 Länder, in denen Christen die stärkste Verfolgung wegen ihres Glaubens erleben, bezüglich der katholischen Länder Mexiko und Kolumbien in Frage stellte. In diesen Ländern bekämpfen Drogenhändler Menschen, die Drogenabhängigen Aussteigerprogramme anbieten, aber nicht weil sie Christen sind, sondern weil sie durch die Programme die "Kundschaft" der Drogenhändler reduzieren. Trotzdem sind sie im Weltverfolgungsindex als verfolgte Christen enthalten.

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Lifestyle, Codes, Symbole und Strukturen von Rechtsradikalen

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Ein Vortrag des Journalisten Thomas Witzgall

Sie hetzen gegen Ausländer, betreiben bei nächtlichen Fackelmärschen „Heldenverehrung“ von NS-Verbrechern und sind oft erschreckend jung. Thomas Witzgall beobachtet seit Jahren Mitglieder rechtsradikaler Gruppierungen in Bayern.

Im Rahmen des „Anti-Rassismus-Projekts“ berichtet er an der Berufsschule Neumarkt vor ca. 150 Schülern von seiner nicht ganz ungefährlichen Arbeit.

Thomas Witzgall ist Fachjournalist für Rechtsradikalismus und arbeitet auch für die Internetplattform „ENDSTATION RECHTS“, eine Internetseite, die tagesaktuell über Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Deutschland berichtet. Vielleicht ist diese Seite dem ein oder anderen Leser auch durch eine Comicfigur bekannt.

 

2008 startete unter dem Dach von „ENDSTATION RECHTS“ die satirische Kampagne mit der Comicfigur Storch Heinar. Unter Bezug auf die in rechtsextremen Kreisen sehr beliebte und identitätsstiftende Marke "Thor Steinar" karikiert sie die Rechtsextremen und ihre Rituale.

Herr Witzgall geht als Journalist u.a. zu rechten Kundgebungen und Konzerten und dokumentiert mit der Kamera die äußeren Zeichen der Teilnehmer: „Vom stereotypen Springerstiefelträger bis hin zum „Nipster“ einem Nazi, der sich wie ein angesagter Hipster kleidet“, sei alles dabei.

Dabei hält er Symbole, Banner, Kleidungsmarken, Buttons, Tattoos und Gürtelschnallen im Bild fest. „Denn die Vorstellung von Neonazis als Glatzköpfe mit Bomberjacken und Springerstiefeln ist falsch“, beschreibt Herr Witzgall seine Klientel, die es ihm nicht immer einfach mache, seine Arbeit zu erledigen.

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„2schneidig“ begeistert Schüler des BSZ Neumarkt

Knapp 200 Schülerinnen und Schüler nehmen im Rahmen eines zweiwöchigen Antirassismus-Projektes am Beruflichen Schulzentrum an einem Workshop gegen Rassismus und Diskriminierung teil.

5DM32569Ein außergewöhnlicher Besuch: Am 21.03 konnten sich die Schüler auf Martin Rietsch alias Sänger und Rapper „2schneidig“ freuen. Der Künstler hielt für unsere jungen Auszubildenden einen Workshop, bei dem er ein Gesellschaftsthema in den Vordergrund stellte. Er engagiert sich seit vielen Jahren gegen Rassismus und sprach auch über rassistisch begründete Vorurteile und Diskriminierung.

Sein Appell für Respekt und Menschlichkeit im Umgang miteinander in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft bewegte. Zur Sensibilisierung der Schüler für Alltagsrassismen trugen besonders eigene Erfahrungen, die der Musiker teilte, bei. Als Deutscher, der mit nigerianischen Wurzeln in der Bundesrepublik aufwuchs, machte 2schneidig bereits als Kind Erfahrungen mit Diskriminierung und Rassismus. Er selbst wurde früh, aufgrund seiner schwierigen Familiensituation, kriminell und lebte sogar teils auf der Straße. Der Künstler spricht sogar von mehreren Suizidversuchen im jungen Erwachsenenalter. Glücklicherweise schaffte Rietsch den Absprung. Gott sei Dank folgte eine Kehrtwende in seinem Leben. Heute steht er als Vorbild vor Kindern und Jugendlichen und setzt sich gegen Gewalt, Rassismus und Mobbing ein.

Seit Beginn seiner musikalischen Karriere ist 2schneidig parallel an Schulen in ganz Deutschland unterwegs, um Projekttage und Workshops für Kinder und Jugendliche aller Altersklassen zu gestalten. Themenschwerpunkte sind dabei sowohl Antirassismus, Antidiskriminierung und Antimobbing als auch Gewaltprävention, Sucht- und Drogenprävention. Und man muss wirklich zugeben, mit seiner Authentizität und offenen Sprache gelingt ihm das durchaus erfolgreich. Er begegnete den Schülern auf Augenhöhe; seine Ehrlichkeit und Leidenschaft trugen dazu bei, dass es nicht nur eine reine Vortragsveranstaltung war, sondern dass das Thema Antirassismus mit einem Zeichen für Menschlichkeit durch Leben und Emotionen gefüllt wurde. Jeden Einzelnen ermutigte 2schneidig zu Zivilcourage. Er bezog sein Publikum immer wieder spielerisch mit ein und machte deutlich, dass persönliches Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft zum Perspektivwechsel wichtige Voraussetzungen für einen respektvollen Umgang miteinander sind.

Carolin Dinauer

Vielen Dank an unsere Sponsoren:

 

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Tag der offenen Tür an der Staatlichen Wirtschaftsschule

Viele Interessierte besuchten den Tag der offenen Tür an der Staatlichen Wirtschaftsschule Neumarkt
Am vergangenen Samstag öffnete die Staatliche Wirtschaftsschule ihre Türen für viele interessierte Schüler/innen und Eltern.
Dort präsentierten die Schüler/innen der 9. und 10. Jahrgangsstufe die Übungsunternehmen „Dinner Dreams GmbH“ und „Telectra GmbH“. Das Fach Übungsunternehmen lässt die Schüler/innen wie in einem realen Großhandelsunternehmen sämtliche Abläufe im Bereich Einkauf und Verkauf bearbeiten. Nach dem neuen Lehrplan plus können die Schüler/innen das Fach als Abschlussprüfungsfach wählen.

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Natürlich konnten Eltern und Schüler/innen der 6. Klassen (eventuell auch der 7. Klassen) der Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien auch über die weiteren Hauptfächer Deutsch, Englisch, Mathematik und Betriebliche Steuerung und Kontrolle einen ersten Eindruck gewinnen. Schüler/-innen und Lehrkräfte der Wirtschaftsschule standen selbstverständlich für individuelle Informationsgespräche zur Verfügung. Außerdem wurden bei Schülerpräsentationen der Schulalltag und die Prüfungsbedingungen vorgestellt.
Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Die Schüler/-innen konnten natürlich auch in diesem Rahmen ihre wirtschaftlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

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Industrie 4.0 Führung BMW Werk Regensburg

BMW 4.0

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Am 09.04.2019 besuchte die Abschlussklasse der Technikerschule Bereich Elektrotechnik das BMW-Werk in Regensburg und nahm an einer speziellen Industrie 4.0 Führung teil. Begleitet haben uns der Schulleiter Herr Hierl und die Lehrkräfte Herr Ochsenkühn sowie Herr Schlierf. Wir durften im Verlauf von etwa 4 Stunden die Bereiche Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und Montage kennenlernen. Begleitet haben uns zwei Tourguides und der Leiter der Automation, der immer wieder auf die Neuerungen und aktuellen Entwicklungen einging.

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Werksbesichtigung Firma Max Bögl

Am 05.03.2018 besuchten die ET1 und ET2 der staatlichen Fachschule für Smart Energy Neumarkt die Baufirma Max Bögl.

In der ersten Hälfte des Vortrags wurde uns ein Überblick über die Firma und deren aktuellen Projekte verschafft, z.B. der „Europatunnel“ von Deutschland nach Dänemark, Modulwohnungsbau, Straßen-, Brücken-, Hoch- und Tiefbau sowie erneuerbare Energieerzeugende Anlagen im Bereich Wind- und Wasserkraft.

Die anschließende Werksbesichtigung umfasste die Bereiche des Stahl- und Betonbaus. Hierbei wurde uns ein Einblick in die Arbeitsweise und Größe des Standorts Sengenthal gegeben.

Nach einer kurzen Stärkung ging es mit der zweiten Hälfte der Vorträge im Konferenzraum weiter. Der Leiter der Elektroabteilung stellte uns seinen Tätigkeitsbereich die Windkraft vor. Anschließend wurde uns die Abteilung der technischen Gebäudeausrüstung vorgestellt. Dort geht es hauptsächlich um die elektrische Planung und Überwachung von Anlagen und Gebäuden.

Zuletzt wurden uns Projekte zur Modernisierung der elektrischen Infrastruktur des Werkes präsentiert. Diese wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit sowie eines Werksstudentenprojekts erarbeitet und realisiert.

Unser Fazit zur Werksbesichtigung fällt durchweg positiv aus. Die Vorträge und Präsentationen waren inhaltlich und fachlich informativ und überzeugend.

Vielen Dank für den informativen Tag und für die Gastfreundschaft.

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Freisprechungsfeier Oberpfalz

Wie es schon seit Jahrzehnten im Kaminkehrerhandwerk Tradition ist, wurden im Ausbildungszentrum Mühlbach vier Schornsteinfegerinnen und zwölf Schornsteinfeger freigesprochen.

Aus Wertschätzung für die erbrachten Leistungen findet diese Veranstaltung immer in einem feierlichen Rahmen statt. Von allen Rednern wurden die erbrachten Leistungen, die zum Teil sehr gut waren, gewürdigt.

Der stellvertretende Landrat Himmler stellte fest, dass die Berufsbezeichnung Kaminkehrer nicht mehr der eigentlichen Profession entspricht. Der Kaminkehrer hat sich mehr und mehr zum Fachmann in Energiefragen und Umweltschutz entwickelt. Dies ist in der heutigen Zeit umso wichtiger, da die Schonung der Ressourcen ein Beitrag zur Sicherung unserer Zukunft ist. Ferner forderte er die neuen Gesellen auf, sich in der Gesellschaft zu engagieren, in welchen Bereichen auch immer.“ „Sie haben es in ihrer Hand wie unsere und ihre Zukunft aussehen wird.

Der dritte Bürgermeister der Stadt Dietfurt gab zu bedenken, dass die Absolventen mit ihren Entscheidungen ihre eigene Lebensgeschichte schreiben und bestimmen werden.

OStD. Albert Hierl gab den Gesellen einen Ratschlag von Otto von Bismarck mit auf den Weg, nicht nur aus den eigenen Erfahrungen zu lernen, sondern mehr von den Erfahrungen anderer.

OM Peter Wilhelm lies die angehenden Gesellen sich von ihren Plätzen zu erheben und sprach sie feierlich frei.

Nach einem Schluck aus dem Zunftkrug erhielten die Schüler ihre Gesellenbriefe überreicht. Die guten schulischen Leistungen konnten in der Gesellenprüfung bestätigt werden.

Die Jahrgangsbesten waren Maria Bierschneider, Ausbildungsbetrieb Wolfgang Hahn, gefolgt von Sebastian Peintinger, Ausbildungsbetrieb Heinrich Eckl, der die Oberpfalz im Leistungswettbewerb vertreten wird und Lukas Leger, Ausbildungsbetrieb Christian Bauer.

Die musikalische Umrahmung der Freisprechung durch Momentmusik, F. Scheffler und C. Böhm gab der Veranstaltung eine besondere Note.

Im Anschluss wurden alle Anwesenden vom Lehrlingswart, Herrn Harald Hofmeister, in die Kantine des Ausbildungszentrums Mühlbach eingeladen.